Zäher, roher und lebendiger Doom

DREAD SOVEREIGN

Albumtitel: For Doom The Bell Tolls

Genre: Doom Metal

Label: Ván Records

Anzahl Tracks: 6

Dauer: 36 Minuten

 

Eine Metallica-Verdoomung von „For Whom The Bell Tolls“ wird man auf dieser Scheibe keine vorfinden. Stattdessen führt uns die Dreiercombo um den Primordial-Frontmann Alan Averill spartanischen Doom-Metal vor.

DREAD SOVEREIGN präsentieren ihren Sound in nahezu absoluter Reinkultur. Auf studiotechnische Tricksereien griffen sie dabei nur für das Nötigste zurück.

Hier schleppt man sich demütig von Note zu Note, huldigt dem Lichtbringer auf ebenso gemächliche Art und Weise und verabschiedet sich überraschend lautstark mit dem rasanten Venom-Cover „Live Like An Angel, Die Like A Devil“, das sie als Livedokument der Tracklist anfügten, bevor es zurück in die Versenkung ging.

Anhänger von den Urvätern wie Saint Vitus wie Saint Vitus oder Cirith Ungol, die ihren Doom lieber roh, zäh und noch lebendig verspeisen, sollten sich hier mal einen Happen abgreifen.

Mahlzeit!

7/10 Punkte

(Text by Pink)  

 


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