Leiche nach Buchvorlage

NUMMER 25

Autor: Frank Kodiak

Sparte: Thriller

Verlag: Knaur

Anzahl Seiten: 383 Seiten

 

Frank Kodiak, ein neuer Stern auf dem Thriller-Himmel? Nein, hier handelt es sich um ein Pseudonym hinter dem sich Andreas Winkelmann versteckt. Und dieser Name steht ja schon eine Weile für wirklich gute und spannende Thriller.

Andreas Zordan, Schriftsteller, behauptet von sich, er sei ein Psychopath und wenn er seine Lust am Töten nicht in seinen Büchern ausleben würde, würde er es in der Realität machen. Soweit so gut. Handelt es sich hier nur um einen geschickten PR Gag, damit sich seine Bücher besser verkaufen, oder steckt mehr dahinter? Die junge Journalistin Greta wird zu ihm geschickt um aus dem pressefeindlichen Zordan ein Interview raus zu kitzeln. Sie erwischt einen unguten Moment, denn Zordan hat kurz zuvor eine Leiche in seinem Garten entdeckt, die nach dem Vorbild eines seiner Bücher getötet wurde. Der Mörder nennt sich NUMMER 25. Eine Studie besagt, dass jeder fünfundzwanzigste unter uns ein Soziopath ist. Somit ist der Mörder diese NUMMER 25. Ein Psychoduell zwischen Zordan und dem Mörder beginnt. Zordan will die Polizei (noch) nicht einschalten, da er denkt, er sei sofort der Hauptverdächtige, aber er vertraut sich Greta an. Zu zweit machen sie sich auf die Suche nach NUMMER 25. Und Greta will wissen, ob Andreas wirklich der Psychopath ist, der er zu sein vorgibt.... Aber ist wirklich alles so wie es den Anschein hat?

Frank Kodiak, bleiben wir bei diesem Namen, ist hier ein wirklich guter Thriller gelungen. Spannend und rasant geschrieben, ein wahrer Pageturner. Ein paar blutige und eklige Szenen hat das Buch natürlich auch zu bieten. Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit. Und gerade als man denkt, man weiß, wie alles zusammenhängt, kommt eine Wendung, an die man nicht gedacht hätte, die aber irgendwie total logisch ist.

Egal wie sich Andreas Winkelmann nennt und in Zukunft nennen mag, seine Thriller sind wahre Spitzenklasse.

(Text by Melanie) 


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