Irdische Outer Space-Geschichten

SPACE WITCH

Albumtitel: Arcanum

Genre: Doom/Sludge/Stoner/Psychedelic

Label: Hevisike Records

Anzahl Tracks: 4

Dauer: 43 Minuten

 

SPACE WITCH veröffentlichten mit „Arcanum“ diese Tage ihren zweiten Full-Lenght. 2007 gegründet, dümpeln die Briten seither im Underground umher. Auf ihrem Konto können sie bislang eine selbstbetitelte Zweitrack-Demo, das 2008er Demo „Resurrection“, mit darauf drei enthaltenen Live-Mitschnitten und die EP „The Alchemy Paradox“ (2013) verbuchen. 2014 folgte die Split-Scherbe „Wytchkraft“ mit ihren Landesgenossen von Trollkraftt sowie ein wiederum selbstbetiteltes Doppelalbum.

SPACE WITCH werden ihrem Namen mehr als gerecht. So bewegen sie sich mit ihrem Seventies angehauchten Doom/Sludge grösstenteils im ausserirdischen Orbit und würzen ihren Sound mit psychedelischen Einsprengseln. Der Vierer erzählt seine Outer Space-Geschichten hauptsächlich auf instrumentale Weise – Daz Rowlands raubeiniger Gesang spielt dabei eine eher nebensächliche Rolle. Lieber experimentieren SPACE WITCH mit synthetischen Klängen oder geeigneten Sprach-Samples, mit denen sie ihren eigentlich recht irdischen Gitarren-Sound im All zu einer Symbiose verschmelzen.

Bei vier Tracks auf eine Dreiviertelstunde verteilt muss man kein Rechengenie sein,  dass es sich hier um zeitliche Überlängen handelt, welche die Jungs aber interessant zu gestalten wissen und so dem Hörer eine kurzweilige Reise bereiten.

7.5/10 Punkte

(Text by Pink)

 


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