Ein Fest für Althippies und Gegenwarts-Doomer

MONOLORD

Albumtitel: Rust

Genre: Stoner/Doom

Label: Riding Easy Records

Anzahl Tracks: 6

Dauer: 54 Minuten

 

Auch das dritte Album der Schweden MONOLORD kommt erwartungsgemäss ohne viel Schnickschnack um die Ecke gekrochen. Das Wort „gekrochen“ darf man dabei gerne wortwörtlich nehmen. Denn das Trio nimmt Tempo raus, wo es nur geht. So schleppen sich MONOLORD auf „Rust“ von Note zu Note und erschweren jedes Riff mit einer ungeheuren Heavyness. Hier werden Raucherstächen im Akkord niedergebrutzelt, wobei der Siebziger-Vibe alter Doom-Veteranen und der dazugehörige Mystizismus stets greifbar nahe sind. Ein Song, der dabei auf der Platte ungewöhnlich aber nicht als fehl am Platz heraussticht, ist der instrumentale „Wormland“, der mit Violine die trägen, My Dying Bride-artigen Melodiebögen zur Endlichkeit führt.

Somit ist „Rust“ ebenso ein Fest für Althippies, die auf die alten Black Sabbath schwören, als auch für gegenwärtige Zeitgenossen der Doom-Subkultur.

8/10 Punkte

(Text by Pink)

 


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