Jack The Ripper als Metalhead

WE SELL THE DEAD

Albumtitel: Heaven Doesn‘t Want You And Hell Is Full

Genre: Metal

Label: earMusic

Anzahl Tracks: 9

Dauer: 42 Minuten

 

Eine neue All-Star-Band erscheint am Metal-Himmel. In Flames Niclas Engelin, ehemaliger HIM-Drummer Gas Lipstick, Drömrkites Jonas Slättung und Apollo Papathanasio (Spiritual Beggars) haben sich zusammengetan. Und als Thema ihrer ersten Scheibe «Heaven Doesn‘t Want You And Hell Is Full» haben sie sich Jack The Ripper genommen. Die Frage lautete: «Was, wenn Jack The Ripper in einer Metal Band gespielt hätte?»

Melodische Songs, die jedoch Härte zeigen, ziehen sich durch das ganze Album. Die Texte sind düster und morbide, genauso wie die Taten Jack The Rippers. WE SELL THE DEAD wollten auch das viktorianische Zeitalter vertonen, das auf der einen Seite pompös und luxuriös war, aber auf der anderen Seite vor Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten triefte.

Den Einfluss von In Flames hört man ganz klar raus. Los geht’s allerdings mit einem Intro, das in das Zeitalter und die Thematik einführt und auf den Titel «The Bodymarket» hört. Danach geht’s ans Eingemachte. Düster und hart, jedoch mit viel Melodie. Heraus sticht dann Song sieben «Too Cold To Touch» – sehr düster, langsam, mit einem romantischen Touch, geht dieser einem unter die Haut. Danach geht es getragen und bombastisch weiter. Bis dann der Rauswerfer «Silent Scream» erklingt.

Alles in allem wurde das Thema um eins der größten bekannten Kriminalmysterien des Neunzehnten Jahrhunderts sehr gut vertont. Freunde des Düsteren und Bombastischen kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten.

9/10 Punkte

(Text by Melanie)

 


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